





«… only the big is the best, better than the rest…» sangen schon Clawfinger und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch der Webdevil die Besten auszeichnet und mit lobenden Worten honoriert.
Mit Hangover kam endlich mal wieder ein Film in die Kinos, der von A bis Z ein gute Story mit deftigem Humor vereint. Phänomenal gespielte Charaktere mit eher unbekannten Darstellern setzen dabei Pointen, die ihresgleichen suchen. Seit «Bienvenue chez les Ch'tis» habe ich nicht mehr so schallend gelacht. Ein Film zum dreimal gucken.
Iron Maiden landet mit ihrem «Flight 666» auf Rang zwei. Der Film zeigt Maidens Monstertrip mit 23 gigantischen Konzerten in 45 Tagen auf fünf Kontinenten mit 80'000 zurückgelegten Kilometern. Dabei luden die Jungfrauen das ganze Equipment von 12 Tonnen in ihre «Ed Force One», eine eigens dafür umgebaute Boeing 757. Leadsänger Bruce Dickinson fliegt die Maschine gleich selber, an Bord herrscht Stimmung wie bei 16-Jährigen auf dem Weg zum Ballermann. Einfach geil, wie natürlich auch die Konzertmitschnitte!
In der Abteilung Audio hat mich Shadows Fall mit «Retribution» restlos überzeugt. Die Bostoner, welche sowohl vom klassischen amerikanischen Trash Metal als auch vom skandinavischen Melodic Death Metal beeinflusst sind, wiederspiegeln dies eindrücklich auf ihrem neuesten Werk. Mein Highlight ist jedoch die Coverversion von Nucelar Assaults «Critical Mass» mit einem der wohl geilsten Riffs der Musikgeschichte!
Knapp am Podest vorbei schlittert das DrupalCamp Kopenhagen. Das Open Source Framework Drupal erfreut sich immer grösserer Beliebtheit und diese Freude wird jeweils auf sogenannten Camps an wissenshungrige Anwender und Neulinge weitergegeben. Und da Dänemark vor allem im Designbereich auf eine grosse Community zurückgreifen kann, stand für mich der Besuch dieser Veranstaltung schon bald einmal fest. Und dass dabei auch der gemütliche Teil nicht zu kurz kam, könnt ihr auf meinem Blog und in meiner Bildergalerie nachstöbern.
Zu guter Letzt honoriere ich auch das Menü des Jahres, das ich zusammen mit Kochgott Stevie Gut in der Regiolive-Rubrik «Schärli kocht Gut» hinzaubern durfte. Dieses Jahr hat es ein eher schlichtes, aber vom Geschmackserlebnis her ein umso voluminöseres Rezept, unter die Top Five geschafft: das Ei im Töpfchen! Dabei ist es kaum zu glauben, welches Gaumenerlebnis aus diesem kaum 2-Dezi-fassenden Förmchen entspringen kann. Unbedingt nachkochen! Hier das Rezept und hier die Bilder ...