





Die 28. Ausgabe der «Schärli kocht Gut»-Rezepteserie führte die beiden Kochgötter in die Chutzenhöhle ob Zofingen, wo über einem lodernden Feuer im Schnee eine Basler Mehlsuppe kredenzt wurde.
Bereits um halb neun machten sich die Sterneköche auf, zu ihrem neuesten Abenteuer. Ausgerüstet mit Kochtopf, Zutaten und etwas trockenem Holz aus Kässeli-Änis Holzfundus' gings vom Forsthaus Baan zu Fuss zur Chutzenhöhli. Wo sonst der Höhlen-Mike im Tipi seine alternative Wohnsiedlung mit der Friedenspfeife verwaltet, bot uns eine jungfräulich verschneite Lichtung den idealen Rahmen für unser Vorhaben.
Während sich Sous-Chef Schär-Lee mit dem Feuer beschäftigte, zauberte der Küsché mit seinem Tomahawk innert zwei Minuten ein sauberes Dreibein aus dem Wald hervor, an das wir den Kochtopf hängen konnten.
Schon bald züngelten uns die Flammen entgegen und wir feierten dies mit einem ersten Schluck aus der Flasche bzw. Dose …
Im Deckel des Topfs wurde sodann das Mehl hellbraun geröstet und die Zwiebeln in Butter angedünstet. Nach erfolgreicher Vermischung der beiden Inkredenzien, gesellte sich ein gutes Halbeli feinster Rotwein dazu und reduzierte sich artig ein.
Mit Bouillonwürfeln und Wasser wurde die blubbernde Masse abgelöscht und aufgekocht. Kurz vor Schluss machten noch zwei Vordemwalder Schweinswürstli den Kopfsprung in die Suppe und schwammen zwei Längen.
Serviert wurde dieser Gaumenschmaus mit fein gehobelter «Belper Knolle» aus dem Hause Roth in Zofingen, jo-jo-jo …
Das finale Rezept gibt's am Mittwoch, 10. Februar 2010 im Regiolive-Magazin. Viel Spass beim Nachkochen.
Hier geht's zu den Fotos vom Küsché Stevie!
Wer ist Studi oder Sager?
In der freien Wildnis kanns niemand mit den beiden Kochgöttern aufnehmen!